Ergeb­nisse



02.12.2019
Manuel Man­gold war im Einzel und Dop­pel nicht zu bezwingen

Tabel­len­führer entza­ubert

Mit einem sen­sa­tionellen 9:7-Erfolg gegen den Tabel­len­führer TTSF Hohberg ver­ab­schiedet sich Tischtennis-​Oberligist VfL Kirch­heim in die Win­ter­pause.

Vier Dop­pelpunkte und drei Siege im vorderen Paarkreuz waren auss­chlaggebend für das über­ra­gende Vor­run­den­fin­ish des VfL-​Sextetts, das nun­mehr mit 9:7 Punkte und Tabel­len­platz 5 ganz entspannt den Jahreswech­sel genießen kann. Die Tabel­len­führer aus dem Vorort von Offen­burg waren ohne ihre chi­ne­sis­che Num­mer zwei, Shi­dong Li, angereist, der nur knapp die Hälfte aller Spielt­age bestritt. „In dieser Kon­stel­la­tion hat­ten wir Außen­seit­er­chan­cen“ wusste der freuden­strahlende Rou­tinier Klaus Hum­mel nach gewonnenem Abschluss­dop­pel. Und diese Chance haben die Teck­städter genutzt und dabei, wie ihre 50 Fans, in den über 4 Stun­den Spielzeit ein Wech­sel­bad der Gefühle durch­lebt.

Dass auf den Dop­pel­par­tien ein beson­deres Augen­merk lag, war nicht nur der Tat­sache geschuldet, dass beide Teams hier die besten Duos der Liga stellen. Sowohl Mangold/​Hummel als auch Geßner/​Goll legten los wie die Feuer­wehr und gaben jew­eils nur einen Satz ab. Die Par­tie der Dreier­dop­pel war lange extrem aus­geglichen, doch dann set­zten sich Gantert/​Strauch gegen Bußhardt/​Becker im Entschei­dungssatz ab, so dass eine 3:0-Führung zu Buche stand.

Manuel Man­gold ließ dem jun­gen Neu­maier danach keine Chance, während Simon Geßner gegen den Gäste­top­mann aus Litauen, Kestutis Zeimys, keine Mit­tel fand. Eben­falls zur Punk­teteilung kam es im mit­tleren und hin­teren Paarkreuz, so dass der 3-​Punkt-​Vorsprung nach dem ersten Einzel­durch­gang Bestand hielt.

Dass Man­gold einen Sah­ne­tag erwis­cht hatte musste der zwis­chen­zeitlich resig­nierende Zeimys anerken­nen, der den knall­harten Vorhand­top­spins des VfL-​Topmannes nichts ent­ge­genset­zen kon­nte. „Das war mein bestes Match im VfL-​Dress“ herzte der Neuzu­gang aus Aalen, der im Laufe der Vor­runde nicht immer mit sich zufrieden war. Als am Neben­tisch dann auch noch Geßner in drei knap­pen Sätzen Neu­maier nieder­rang, schauten sich nicht nur die Zuschauer fra­gend an, ob der Spiel­stand von 8:3 tat­säch­lich der Real­ität entsprach.

Doch der Tabel­len­führer aus Baden zeigte Moral und kämpfte sich in die Par­tie zurück, während bei den Gast­ge­bern das Zit­tern begann. Matthias Gan­tert hielt gegen Schau­fler zwar gut mit, kon­nte aber nichts Zählbares ver­buchen, während am Nach­bar­tisch VfL-​Nachwuchsmann Dominik Goll zum Unglück­sraben des Spielt­ags avancierte. Zum zweiten Mal an diesem Tag musste der aufopfer­ungsvoll kämpfende Weil­heimer bei 11:13 im Entschei­dungssatz grat­ulieren. Hum­mel fand anschließend gegen den fehler­frei agieren­den Becker kein Rezept.

Jetzt lagen die VfL-​Hoffnungen auf Patrick Strauch, der gegen Degen bis zur 2:0-Satzführung der klar bessere Akteur war. Die Ner­ve­nanspan­nung war förm­lich zu spüren und das Spiel drehte kom­plett, sodass beim Stand von 8:7 das Abschluss­dop­pel die Entschei­dung brin­gen musste. Nach 2:2-Satzteilung und trotz schlechterer Auf­stel­lungskon­stel­la­tion im fün­ften Satz hiel­ten dann Mangold/​Hummel in einem Kraftakt ihre Zu-​Null-​Doppelbilanz sauber und holten den vielumjubel­ten Sieg­punkt. kh



25.11.2019
Dominik Goll punk­tete als Jüng­ster gegen den Ältesten

VfL 2 Punkte näher am Ziel Klassen­er­halt

Kirch­heim. Die Oberli­ga­tr­ruppe des VfL holt dieses Woch­enende 2 sichere Punkte gegen die Auf­steiger aus Alt­shausen am Bodensee.

Wie in bisher jedem Spiel dieser Runde starteten die Kirch­heimer gut in die Par­tie. Das in dieser Sai­son neu gebildete 1er Dop­pel um die Spieler Mangold/​Hummel gewann die Auf­tak­t­par­tie gegen die Alt­shausener Jagst/​Wojciechowski klar. Am Neben­tisch kämpfte das 2er Dop­pel der Kirch­heimer hart­näckig gegen das stärk­ste Dop­pel der Gast­ge­ber. Dieses wurde gebildet aus ihrer Num­mer 1 Petr Ocko und Num­mer 2 Gabor Toth, lei­der wurde die Hart­näck­igkeit und der Kampfgeist von Simon Geßner und Dominik Goll nicht belohnt, sie ver­loren knapp in 5 Sätzen. Nun musste das 3er Dop­pel mit Teamkapitän Matthias Gan­tert und dem in dieser Sai­son stark auf­spie­len­den Patrick Strauch an den Tisch und die Führung brin­gen. Dies gelang ihnen auch, nach 4Sätzen brachten sie die kirch­heimer Truppe bere­its mit 2:1 Punk­ten in Front.

Danach lag es an dem jun­gen vorderen Paarkreuz des VfL diese Führung auszubauen. Dies gelang Manuel Man­gold, der die Num­mer 2 Gabor Toth mit 3:0 Sätzen wieder auf die Bank schickte genauso wie Simon Geßner, der seinem Gegenüber, der Num­mer 1 der Gast­ge­ber Petr Ocko, des Öfteren ein ungläu­biges Kopf­schüt­teln ent­locken kon­nte. 3:1 Sätze hieß es am Ende in dieser Party und somit eine 4:1 Führung aus Sicht der Kirch­heimer. Nun durfte im Duell der Gen­er­a­tio­nen der jüng­ste der Kirch­heimer Dominik Goll gegen den erfahren­sten der Gast­ge­ber Wolf­gang Jagst die Kirch­heimer Führung aus­bauen. Dominik schaffte es in dieser Par­tie seiner leichten Favoriten­rolle gerecht zu wer­den und Jagst in 3 Sätzen niederzukämpfen. Am Neben­tisch kon­nte auch Matthias Gan­tert zeigen, dass die Formkurve nach oben zeigt und seinen Gegenüber Petr Novotny mit 3:1 Sätzen ver­di­ent wieder auf die Alt­shausener Bank schicken. Neuer Zwis­chen­stand 6:1 aus Sicht des VfL! Jetzt hieß es die zwei in dieser Sai­son stark auf­spie­len­den Ersatzmän­ner der Gast­ge­ber nicht zu unter­schätzen und die Kirch­heimer weiter in Führung zu brin­gen. Patrik Strauch kon­nte seine gute Form trotz kleiner Konzen­tra­tionslücken bestäti­gen und wies den mit unan­genehmen Nop­pen agieren­den Mateusz Woj­ciechowski in die Schranken.
Am anderen Tisch tat sich der Kirch­heimer Rou­tinier Klaus Hum­mels sichtlich schwer gegen den mit guten Auf­schlä­gen und mit sicheren, platzierten Spinn-​Bällen spie­len­den Jonas Strahl. Doch nach eini­gen unglück­lichen Nieder­la­gen in dieser Sai­son war das Glück in diesem Spiel auf der Seite des erfahre­nen Kirch­heimers, der mit dem ein oder anderen gut platzierten Ball auch diese Par­tie mit 3:1 zu Gun­sten der VfL Cracks entschei­den kon­nte. Nun war es Manuel Man­gold vor­be­hal­ten die 2 nun schon fast sicheren Punkte auf das Konto der Kirch­heimer zu packen. Er führte schnell mit 2:0 gegen die Num­mer 1 der Gast­ge­ber Petr Ocko. Dieser stellte dann sein Spiel nochmal um und gewann den näch­sten Satz. Doch mit der Sicher­heit im Rücken, dass Simon Geßner am Neben­tisch auch schon 2 Sätze gewon­nen hatte, kon­nte sich Man­gold noch ein­mal steigern und den 4ten Satz und somit den aus kirch­heimer Sicht sehr ver­di­en­ten 9:1 Sieg sich​ern​.mm



18.11.2019
Der erfahrene Markus Holzer holte den Ehrenpunkt

Klare Nieder­lage trotz enger Spiele

Kirch­heim. Am ver­gan­genen Woch­enende war der langjährige Oberli­gakonkur­rent aus Ettlin­gen zu Gast in der LUG-​Sporthalle. Dabei mussten die Gast­ge­ber auf den Spitzen­spieler Manuel Man­gold verzichten, der durch den form­starken Markus Holzer ersetzt wurde. Daher standen die Vorze­ichen gegen die ohne­hin als Spitzen­team eingestuften Ettlinger eher schlecht.

Den­noch wollte der VfL volles Risiko einge­hen und stellte die Dop­pel aggres­siv auf. Doch lei­der ver­loren Hummel/​Holzer – als Dop­pel 1 — und Gantert/​Strauch – als Dop­pel 3 – denkbar knapp jew­eils in 5 Sätzen, sodass der Mut nicht belohnt wurde.

Mit 0:3 startete man in die Einzel. Dass die Gäste indi­vidu­ell stärker besetzt waren, sah man dann im Anschluss. Simon Geßner und auch Matthias Gan­tert spiel­ten eine gute Par­tie, hat­ten let­z­tendlich jedoch keine Chance gegen die Badener Daniel Weißkopf und Mar­lon Spieß. Dominik Goll und Klaus Hum­mel zwan­gen ihre Geg­ner jew­eils in den Entschei­dungssatz, hat­ten dort aber das Nach­se­hen. Auch der zuletzt gut aufgelegte Patrick Strauch wurde von Nor­man Schreck – Vor­bild von Klaus Hum­mel – in die Schranken ver­wiesen.

Beim Zwis­chen­stand von 0:8 rang Markus Holzer seinen Geg­ner in fünf Sätzen nieder und holte den Kirch­heimer Ehren­punkt, denn Simon Geßner ver­lor in der Folge erneut ein Fün­f­satzspiel, sodass der End­stand von 1:9 besiegelt war.

Ins­ge­samt hätte mit etwas mehr Spiel­glück auch ein knap­peres Ergeb­nis her­aussprin­gen kön­nen. Von 6 Par­tien im 5. Satz kon­nte nur eine gewon­nen wer­den. Nun richten sich beim VfL aber alle Augen auf das wichtige Auswärtsspiel beim Tabel­len­let­zten in Alt­shausen am kom­menden Sam­stag, bei dem ein wichtiger Schritt in Rich­tung Klassen­er­halt gemacht wer­den kann. PS



03.11.2019
Math­ias Gan­tert in Erwartung des Aufschlags

Oberligist spielt sich ins Mit­telfeld

Die erste Mannschaft des VfL Kirch­heim erspielte sich ein Unentsch­ieden gegen den SC Staig. Durch den Punk­t­gewinn klet­tert der VfL auf den fün­ften Tabel­len­platz.

Kirch­heim: Am ver­gan­genen Son­ntag begrüßte das Ober­li­gateam des VfL Kirch­heim die Gäste vom SC Staig. Da bei den Gästen die etat­mäßige Num­mer zwei fehlte, erhofften sich die Spieler bere­its vor dem Spiel Zählbares in Kirch­heim zu behal­ten.

Der Beginn lief wie bisher in allen Spie­len gut, nach den let­ztjähri­gen Prob­le­men mit den Dop­peln schienen nun endlich per­fekte Dop­pel­paarun­gen gefun­den zu sein. Man­gold /​Hum­mel schlu­gen das Dop­pel zwei der Gäste und am Neben­tisch knack­ten Geßner/​Goll schon zum drit­ten Mal in dieser Sai­son das Dop­pel eins der Gäste. Lediglich Gantert/​Strauch mussten ihre erste Dop­pel­nieder­lage hin­nehmen.

Im vorderen Paarkreuz wur­den im ersten Durch­gang die Punkte geteilt. Man­gold set­zte sich gegen Duf­fke klar in drei Sätzen durch und Geßner musste sich gegen Richter geschla­gen geben. Anschließend erhofften sich die Kirch­heimer im mit­tleren Paarkreuz zu punk­ten. Matthias Gan­tert kam in seinem Spiel gegen den aus dem hin­teren Paarkreuz aufgerutschten Michael Roll nicht auf sein gewohntes Level und musste sich über­raschen­der Weise klar in drei Sätzen geschla­gen geben. Dominik Goll duel­lierte sich mit Thomas Huber. Er zog in dem Spiel, auf Augen­höhe, jedoch den Kürz­eren und ver­lor in einem ner­ve­naufreiben­den Spiel im 5. Satz mit 13:11. Den fün­ften Satz hat­ten die meis­ten beim Kirch­heimer Young­ster schon abgeschrieben, da er bere­its 10:4 zurück lag. Goll spielte sich jedoch wieder ins Match, wehrte 6 Match­bälle in Folge ab und hatte anschließend die Möglichkeit das Spiel beim Stand von 11:10 für sich zu entschei­den, was ihm lei­der nicht gelang. Nun bauten die Kirch­heimer auf das starke hin­tere Paarkreuz. Hum­mel gewann ohne Prob­leme gegen Ersatz­mann Schick­ler, jedoch musste Strauch seine erste Saison­nieder­lage gegen den an diesem Tag in Top­form spie­len­den Mer­rbach hin­nehmen. Somit war der Zwis­chen­stand 5:4 für die Gäste aus Staig.

Im zweiten Durch­gang sollte es nun aus Kirch­heimer Sicht besser laufen. Lei­der kon­nte auch Man­gold nicht das richtige Mit­tel gegen Richter finden und musste sich geschla­gen geben. Dafür gewann Geßner deut­lich am Neben­tisch gegen Duf­fke. Im mit­tleren Paarkreuz fand Gan­tert wieder zu gewohn­ter Stärke und gewann sou­verän gegen Huber. Lediglich bei Goll wollte das Quäntchen Glück an diesem Tag nicht über­sprin­gen, dieser musste sich gegen Roll geschla­gen geben. Bit­ter war die anschließende Nieder­lage von Hum­mel, dieser ver­lor in fünf Sätzen gegen Mer­rbach. Umso wichtiger war der anschließende Sieg von Strauch gegen Schick­ler. Somit mussten die Kirch­heimer mit einem 8:7 Rück­stand, dass Abschluss­dop­pel antreten. Mangold/​Hum­mel machten es wie zu Beginn Geßner und Goll und gewan­nen in 5. Sätzen gegen das Staiger Einser Dop­pel Richter/​Huber. Somit spiel­ten die Kirch­heimer, dank der starken Dop­pelper­for­mance, 8:8 gegen den SC Staig. Nach dem Spiel waren die Kirch­heimer froh über die faire Punk­teteilung.

Klaus Hum­mel merkte nach dem Spiel an: „Die Dop­pel sind aktuell sehr stark, mit 13 Siegen und nur drei Nieder­la­gen zählen wir zu den besten Dop­pel­spiel­ern der Liga. Wenn wir weiter in den Dop­peln so per­for­men und an den Einzelleis­tun­gen weiter arbeiten, bin ich sehr opti­mistisch ges­timmt, dass wir am Ende auf einem Nicht-​Abstiegsplatz landen.“sg



29.10.2019
Klaus Hum­mel zeigte sich in guter Ver­fas­sung und punk­tete doppelt

Kirch­heimer kom­men in Fahrt

Am zweiten Heim­spieltag überzeugte der VfL Kirch­heim mit einer geschlosse­nen Mannschaft­sleis­tung und besiegte die Gäste vom VfR Birk­mannsweiler mit 9:5.

Wie am ver­gan­genen Woch­enende in Gnaden­tal agierten die Kirch­heimer von Beginn an voll konzen­tri­ert und kon­nten alle 3 Dop­pel gewin­nen.

Mit der Führung im Rücken sollte Simon Geßner das wohl beste Spiel seiner Kar­riere bestre­iten – er bescherte dem chi­ne­sis­chen Abwehrspezial­is­ten Peng Gao seine erste Saison­nieder­lage. Am Neben­tisch musste Manuel Man­gold dem mit extrem viel Unter­schnitt agieren­den Josip Huz­jak nach fünf Sätzen auf höch­stem Niveau grat­ulieren. Im mit­tleren Paarkreuz kon­nten weder Matthias Gan­tert, noch Dominik Goll ihr volles Poten­tial abrufen und unter­la­gen ihren Geg­n­ern mit 3:1. Rou­tinier Klaus Hum­mel dage­gen ist wieder auf dem Weg zur gewohnt guten Form und überzeugte mit einem umkämpften Sieg über den erst 14-​jährigen Sei­di­vic. Auch Patrick Strauch unter­strich seine derzeit über­ra­gende Ver­fas­sung mit einem deut­lichen Drei-​Satz-​Sieg. Damit stand nach dem ersten Durch­gang ein 6:3 zugun­sten der Kirch­heimer auf der Anzeigetafel.

Die Birk­mannsweiler kon­nten nochmals Hoff­nung wit­tern, nach­dem ihre Abwehrspieler Gao und Huz­jak die jun­gen Kirch­heimer Gess­ner und Man­gold mit vari­ablem Abwehrspiel in die Schranken wiesen. Dies sollte jedoch nicht von Dauer sein, denn im zweiten Durch­gang machten es Gan­tert und Goll besser, sie kon­nten ihre Kon­tra­hen­ten Schiek und Kutschera in span­nen­den Par­tien nieder­rin­gen. Nun blieb es Klaus Hum­mel nicht voren­thal­ten vor rund 50 Zuschauern den viel umjubel­ten Punkt zum 9:5 einz­u­fahren. mg



28.10.2019 VfL II mit Unentsch­ieden in Onolzheim

Über 9 Stun­den unter­wegs aber wenig­stens einen Punkt mitgenom­men — so lässt sich das Spiel kurz zusam­men­fassen.

Beim weitesten Auswärtsspiel der Sai­son in Olzheim bei Crail­sheim am frühen Son­ntag­mor­gen gelang eine guter Start mit zwei Dop­pelsiegen von Müller/​Körner und Holzer/​Glöckner. Hohl/​Scholdt kon­nten mehrere Satzbälle nicht nutzen und unter­la­gen unnötig.

Müller zeigte eine deut­lich auf­steigende Form gegen Lutsch, lei­der kon­nte er die 21 Satzführung und einer Führung von 52 nicht nach Hause brin­gen und unter­lag knapp in fünf Sätzen. Holzer kon­nte an dem Tag dem druck­vollen u fast fehler­freien Spiel von Mar­quardt nicht viel ent­ge­genset­zen und unter­lag. Besser lief es im mit­tleren Paarkreuz, wo Körner klar in drei und Hohl nach etwas ver­schlafenem ersten Satz in vier Sätzen gegen Möß gewin­nen kon­nte.

Dem wollte das hin­tere Paarkreuz nicht nach­ste­hen, wobei sowohl Glöck­ner, als auch Kapitän Scholdt, als Sieger vom Tisch gin­gen, was eine zwis­chen­zeitliche Führung von 63 zur Folge hatte. Allerd­ings schlu­gen die Onolzheimer am vorderen Paarkreuz nochmals zu und kon­nten gegen die bei­den VfLer Müller und Holzer beide Spiele gewin­nen.

Eine Punk­teteilung gab es im mit­tleren Paarkreuz nach dem 2. Sieg von Hohl und der schmerzhaften 23 Nieder­lage von Körner. Den wichti­gen 8. Punkt holte dann der Kapitän selbst mit seinem eben­falls 2. Sieg an diesem Tag. Nun mussten die bei­den let­zten Spiele von Glöck­ner und das Schluss­dop­pel die Entschei­dung brin­gen. Vor allem das Match von Glöck­ner ging ständig hin und her — lei­der mit dem schlechteren Ende für den VfLer, welches mit einem unerr­e­ich­baren Net­zball 1012 im 5. Satz ver­loren ging. Zeit­gle­ich ging auch noch das Dop­pel in drei engen Sätzen ver­loren.

Michael Hohl nach dem Spiel „das Unentsch­ieden geht dem Spielver­lauf nach in Ord­nung fühlt sich aber nach der hohen Führung und den Möglichkeiten wie eine Nieder­lage an. Aber als Auf­steiger nach 6 Spie­len mit 93 Punk­ten dazuste­hen, hat nie­mand von uns erwartet.“ Am 16.11 findet das Spitzen­spiel in Kirch­heim gegen den SB Stuttgart 2 statt. mh



21.10.2019
Simon Geßner gewann beide Einzel und das Doppel

Der Knoten ist geplatzt!

Am Son­ntag, den 20.10.2019 war der VfL zu Gast beim TTC Gnaden­tal in der Hoff­nung die ersten Punkte in dieser Sai­son ein­fahren zu kön­nen. Nach­dem die let­zten 3 Wochen inten­siv trainiert wurde, sollte dem Erfolg nichts mehr im Wege ste­hen. Was dann allerd­ings zu Spiel­be­ginn ein­trat, über­traf alle Erwartun­gen.

Die Kirch­heimer legten los wie die Feuer­wehr und gewan­nen alle 3 Dop­pel. Vor allem Geßner/​Goll zeigten sich in den entschei­den­den Sit­u­a­tio­nen men­tal bären­stark und besiegten das Dop­pel 1 der Geg­ner sen­sa­tionell mit 3:2.

Diese Euphorie nahm Simon Geßner anschließend direkt mit in sein Einzel und wies dabei die Num­mer Eins der Geg­ner in die Schranken. Somit war die Aus­gangspo­si­tion mit einem 4:0 Vor­sprung per­fekt. Nach 2 unglück­lichen Nieder­la­gen von Man­gold und Goll, kon­nte Matze „die Katze“ Gan­tert sou­verän den näch­sten 3:0 Erfolg für den VfL ver­buchen. Der bisher ungeschla­gene Patrick Strauch ließ seinem Geg­ner eben­falls keine Chance und siegte abge­zockt mit 3:0. Dadurch war der Abstand wieder hergestellt und Kirch­heim führte mit 6:2. Lei­der mußten sich Klaus Hum­mel und Manuel Man­gold in den fol­gen­den Par­tien nach vie­len spek­takulären Ball­wech­seln knapp geschla­gen geben und der Oberliga-​Krimi nahm weiter seinen Lauf. Von dieser Druck­si­t­u­a­tion ließ sich Geßner allerd­ings nicht beein­drucken und glänzte erneut. Mit einer bock­starken Leis­tung über 5 Sätze brachte er den VfL mit 7:4 in Führung. Gan­tert musste sich im näch­sten Einzel lei­der geschla­gen geben, wodurch der Vor­sprung aber­mals schrumpfte. Anschließend war Dominik Goll an der Reihe, der auf seinen langjähri­gen Angst­geg­ner traf. Mit über­ra­gen­den Ball­wech­seln und großem Kampfgeist kon­nte er das Match tat­säch­lich mit 3:0 für sich entschei­den. Nun waren alle Augen auf den Rou­tinier Klaus Hum­mel gerichtet, der mit all seiner Erfahrung seinem Geg­ner auf allen Ebe­nen über­legen war und schließlich den alles entschei­den­den neun­ten Punkt beis­teuerte.

Die Mis­sion „Auswärtssieg“ war also geglückt und die Kirch­heimer fuhren mit 9:5 ihren ersten Saison­sieg ein und ver­ließen gle­ichzeitig die Abstiegsränge. Jetzt liegt der Fokus auf dem näch­sten Heim­spiel kom­menden Son­ntag um 14 Uhr gegen Birk­mannsweiler. dg



07.10.2019
Markus Holzer spielte gewohnt routiniert

Heim­stärke bewiesen

Ver­band­sklasse Her­ren: Nach dem geglück­ten Start in die Sai­son mit 2 Heim­siegen wollte die zweite Mannschaft des VfL auch im 3. Heim­spiel in Folge den „Heimn­im­bus“ wahren. Die Gäste aus Eis­lin­gen sind seit vie­len Jahren mit fast einer iden­tis­chen Mannschaft unter­wegs und pen­del­ten viele Jahre lang zwis­chen Ver­band­sklasse und Ver­band­sliga.

Die Dop­pel, in der let­zten Sai­son einer der Auf­stiegs­garan­ten, sind ger­ade etwas das Sor­genkind. Nur das Spitzen­dop­pel Müller/​Körner kon­nte sich knapp in 5 Sätzen durch­set­zen, während die anderen bei­den Dop­pel ver­loren gin­gen. Als dann noch das Spitzen­paarkreuz mit Müller und Holzer beide Spiele mit 13 abgeben musste, war der Fehlstart an diesem Nach­mit­tag per­fekt.

Hohl war nach den Nieder­la­gen der Vor­woche auf Wiedergut­machung aus und kon­nte sich in einem umkämpften Spiel gegen Ehni in fünf Sätzen durch­set­zen. Sehr unglück­lich ver­lief das Ende der Sätze 4 und 5 für Körner, der jew­eils hohe Führun­gen trotz toller Ball­wech­sel gegen den Abwehrstrate­gen Regel­mann nicht nach Hause brin­gen kon­nte und am Ende mit 23 unter­lag, was einen 25 Zwis­chen­stand zur Folge hatte. Nun war klar, dass eine Siegesserie her musste, wollte man noch einen Punk­t­gewinn erre­ichen. Am hin­teren Paarkreuz tat sich Scholdt gegen den Young­ster im Team der Eis­linger, Wie­gand, über­raschend schwer, erkämpfte sich am Ende aber den Fün­f­satzsieg. Sein bestes Einzel der Sai­son zeigte Glöck­ner gegen Leyrer beim 31 Erfolg. Es fol­gte der erste und an diesem Tag auch einzige Punkt am vorderen Paarkreuz durch Holzer, der sich rou­tiniert in drei Sätzen gegen Bachofer durch­set­zte. Müller hatte einen gebrauchten Tag im Einzel erwis­cht und unter­lag.

Hohl zeigte sich auch gegen den Abwehrspieler Regel­mann gegenüber der Vor­woche verbessert und kam nach zuvor 5 vergebe­nen und einem abgewehrten Match­ball zu einem knap­pen Sieg. Körner kon­nte ein­mal mehr seine derzeit her­vor­ra­gende Form beweisen und set­zte sich glatt in drei Sätzen durch. Ähn­liches gilt auch für Kapitän Scholdt, der auch in der ver­gan­genen Sai­son bere­its kaum ein Spiel ver­loren hatte. Er set­zte sich auch gegen Leyrer durch und kon­nte damit zumin­d­est einen Punkt für den VfL sich­ern. Glöck­ner kon­nte lei­der nicht an das erste Match anknüpfen und unter­lag trotz Führun­gen.

Das Schluss­dop­pel musste nun die Entschei­dung brin­gen. Körner/​Müller spiel­ten hier sehr stark gegen die Abwehr/​Angriffpaarung Bachofer/​Regelmann auf und zeigten beim Vier­satzsieg ein sehr vari­ables Spiel. Nach über 4 Stun­den Spielzeit stand damit der knappe 97 Erfolg fest. Kom­mendes Woch­enende geht es im Lokalderby gegen den TTV Zell darum auch auswärts die ersten Punkte einz­u­fahren, um das Saisonziel des gesicherten Mit­telfeld­platzes, möglichst bald zu erre­ichen. mh



30.09.2019
Patrick Strauch ist in Top­form und holte zwei Zähler

Knoten wieder nicht geplatzt

Nach der zweiten Nieder­lage in Folge findet sich Tischtennis-​Oberligist VfL Kirch­heim am Tabel­lenende wieder. Bei Auf­steiger Kleinsteinbach/​Singen kamen die Teck­städter über ein 4:9 nicht hin­aus.

Die in der ver­gan­genen Sai­son als Haupt­prob­lem aus­gemachten Dop­pel liefen dabei erneut nach Plan. Mangold/​Hummel gewan­nen, trotz kurzer Schwächep­hase in Satz 3, rel­a­tiv sou­verän gegen Nguyen/​Schweitzer während Geßner/​Goll gegen das Gastgeber-​Topduo Andersen/​Perez lange gut mithiel­ten. Für die 2:1-Führung sorgten, wie in der Vor­woche, Gantert/​Strauch, die Aragian/​Mößner sicher mit 3:1 bezwan­gen. „Nach so einem Auf­takt muss am Ende ein­fach mehr rauskom­men“ haderte Rou­tinier Klaus Hum­mel zerknirscht nach der Begeg­nung, die den VfL-​ern nur noch zwei Einzelsiege (von zehn gespiel­ten Par­tien) ein­brin­gen wird. Dass es im vorderen Paarkreuz schwer wer­den würde, war den Beteiligten nach Bekan­nt­gabe der Auf­stel­lun­gen klar. Als „Nach­barge­meinde“ des Tischtennis-​Bundesligisten ASV Grün­wet­ters­bach prof­i­tiert die gast­gebende Spiel­ge­mein­schaft aus dem Pfinz­tal, die zwis­chen Karl­sruhe und Pforzheim liegt, von der dort trainieren­den inter­na­tionalen Leis­tungs­gruppe von gut 20 Nach­wuch­sak­teuren. Der erst 17-​jährige Spanier Juan Perez als auch sein gle­ichal­triger Kol­lege Mar­tin Ander­sen (Däne­mark) holten gegen Manuel Man­gold als auch Simon Geßner alle vier Zäh­ler. Beim VfL-​Duo fehlen derzeit ein paar Prozente zum Leis­tungs­max­i­mum. Anste­hende Prü­fun­gen im neben­beru­flichen Studium fordern bei Geßner ebenso Tribut wie auch die Tech­niker­schule, die Neuzu­gang Man­gold am Sam­stagvor­mit­tag besucht.

Auch Teamkapitän Matthias Gan­tert kon­nte bei seiner knap­pen Nieder­lage gegen Nguyen sein Poten­zial nicht gän­zlich abrufen. Im zweiten Durch­gang gegen Schweitzer gelang dann aber der Sieg. Nach einer starken Sai­son in der Oberliga Bay­ern ist Dominik Goll im heimis­chen Baden-​Württemberg noch in der Find­ungsphase. Die knappe Fünfsatz-​Niederlage gegen Schweitzer zeigte aber, dass der 19-​jährige Weil­heimer immer für einen Punkt gut ist. Völ­lig von der Rolle agierte Klaus Hum­mel, der gegen den weitaus schlechter eingeschätzten Ara­gian einen sicher einge­planten Zäh­ler nicht ein­fahren kon­nte. In Top­form spielt der­weil bere­its Patrick Strauch, der Mößner nur kurz am Erfolg schnup­pern ließ. Auf Tabel­len­platz 9 ste­hend erwartet das Teck­team jetzt zwei spiel­freie Woch­enen­den. „Dann greifen wir an“ gibt sich Simon Geßner kämpferisch. Getreu dem Motto: Mund abputzen….. kh



23.09.2019 Unglück­liche Auf­tak­t­nieder­lage

Kirch­heim. Zum Auf­takt in die Sai­son der Tis­chten­nis Oberliga Baden-​Württemberg empf­ing der VfL Kirch­heim die Gäste aus Untertürkheim.

Diese traten wie auch schon vor einer Woche beim 1:9 gegen Ettlin­gen ohne den neuen Spitzen­spieler Yadav an. Erst­mals im Trikot des VfL sahen die 35 Zuschauer Manuel Man­gold und Dominik Goll, die beide zur aktuellen Sai­son das Sex­tett um Rou­tinier Klaus Hum­mel ver­stärken. Dies brachte zwangsläu­fig auch neue Dop­pelauf­stel­lun­gen mit sich, die unter der Woche inten­siv getestet wur­den, aber noch nicht zu 100% einge­spielt sein kön­nen. Trotz­dem zeigte das neue Ein­ser­dop­pel Mangold/​Hummel, dass sie sich vor nie­mand ver­stecken müssen. Mit einer starken Leis­tung dominierten sie die Par­tie gegen Szabo/​Vajda. Geßner/​Goll spiel­ten zwar gut mit, am Ende reichte es aber gegen das lig­aweit gefürchtete Abwehrdop­pel Basaric/​Dordevic nicht. Für Gantert/​Strauch lief es besser. Trotz leichten „Dellen“ im Spiel hat­ten Irimia/​Lietzau keine Chance. Mit dem angestrebten Ergeb­nis von 2:1 ging es dann in die Einzel. Man­gold spielte groß auf und zeigte gegen Vajda selb­st­be­wusst die Rich­tung der heuti­gen Par­tie. Lei­der kam es etwas anders. Sowohl Geßner als auch Gan­tert und Hum­mel ver­loren jew­eils nach Führung mit 9:11 im Entschei­dungssatz. Nach dem Sieg von Strauch ging es dann statt 7:2 mit 4:5 in den zweiten Durch­gang.

Man­gold und Geßner zeigten sich vom Spielver­lauf etwas beein­druckt und kon­nten Ihre Leis­tungs­fähigkeit nicht kom­plett unter Beweis stellen. Nach der Nieder­lage von Goll stand es plöt­zlich 4:8 und alles sah nach einer sicheren Nieder­lage für den VfL aus. Gan­tert wur­den gegen den starken Abwehrspieler Basaric kaum Chan­cen eingeräumt. Doch der neue VfL-​Mannschaftsführer kämpfte sich ins Spiel und kon­nte tat­säch­lich gewin­nen. Neue Hoff­nung keimte auf. Strauch gewann schnell mit 3:0. Hum­mel kämpfte gegen den unan­genehm agieren­den Dorde­vic, kam aber zu keinem Match­ball und ver­lor auch sein zweites Einzel denkbar knapp im Entschei­dungssatz. „Eine so unnötige Nieder­lage habe ich noch nie erlebt“ resümierte Strauch nach dem 5:9. Mit 4 im Entschei­dungssatz ver­lore­nen Par­tien hätte es genauso gut 9:5 ste­hen kön­nen. Damit ver­passen die Kirch­heimer das erhoffte Zeichen an die Konkur­renz. Näch­ste Woche geht es dann in Kle­in­stein­bach weiter. Auch dort rech­net man sich Chan­cen aus. PS