Herren 2 – Bezirksliga 2014-15 | zurück zur Übersicht | ||||||||||||||||||||||
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K. Hummel, A. Rohr, M. Scholdt, T. Knapp, J. Eder |
Rückblick Saison 2013-14
Im LUG „leider“ nichts Neues
So könnte der Titel eines Buches über die Tischtennis-Saison des VfL II lauten, wenn man den Verlauf, und vor allem das Ende dieser Spielzeit, als Adaption an das Werk „Im Westen nichts Neues“ zu Papier gebracht hätte. Irgendwie ähnelt sich ja der Ausgang der Erzählung: „Alles war vom Kampf zertrümmert und bedarf eines Neuaufbaus“!
Viele Kleinigkeiten führten letztendlich dazu, dass mit dem TTV Zell wahrscheinlich nicht die unbedingt bessere, aber deutlich hungrigere und insgesamt auch homogenere Truppe, in Bezug auf die Möglichkeit Prioritäten zu setzen, den Sprung in die Landesliga geschafft hat. Auf unserer Seite kamen leider immer wieder ungeplante bzw. beruflich-, krankheits- oder familiär bedingte Ausfälle dazwischen, so dass uns in erster Linie die Doppel erneut einen gravierenden Strich durch die Rechnung machten. Einer vom Ergebnis her deutlich zu hohen 3:9-Niederlage in Zell ging ein unerwarteter Punktverlust gegen den TSV Wendlingen voraus, der die Saison quasi bereits in der Vorrunde besiegelte. Zwar konnten sich die meisten VfL-Akteure sowohl im Training als auch in den Verbands-, Pokal- oder Ranglistenspielen sehr gut behaupten und ihr Potential abrufen bzw. gar steigern, doch die Spielzeit 2013/14 war ja bereits verloren.
Drei Vize-Meisterschaften in drei Jahren machten ein Umdenken und Handeln in der Form notwendig die Präferenzen aller beteiligten Spieler abzufragen, diese zu sortieren und dann in eine neu-aufgestellte Mannschaft als „VfL II Matrix – reloaded“ einzubauen. Mit einem eindeutig definierten, sportlichen Charakter und einer gesunden Portion „Commitment“ soll nun schnellstmöglich die O-Ton Axel „schlimmste Saison, seit ich Tischtennis spiele“ (bezogen auf unser 14-Spieler-Roulette) ad acta gelegt und die ersten Segel auf zu neuen Ufern gehisst werden. Zum Glück konnten wie gemeinsam nach unseren teilweise recht maroden Leistungen am „Tisch“ immer wieder auch in geselliger Runde, zumeist mit anderen VfL-Teams in der „Bohnau“, dem „Wollmarkt“ oder zahlreichen weiteren Lokalitäten, lachen und witzeln.
„Es lebe der Sport – er ist gesund und macht uns hort!“ (Manchmal ist er aber auch grausam!)
Ausblick Saison 2014-15
Geht nicht, gibt’s nicht – Versuch Nummer VIER!
Inwieweit die aktuelle Saison 2014/15 eine Möglichkeit aufzeigen wird, dass wir nunmehr im vierten Jahr in der BL4, also im vierten Anlauf den Sprung in die Landesliga schaffen können, bleibt noch einige Spieltage abzuwarten. Die Chancen stehen jedoch besonders in diesem Jahr, nach Einführung einer Relegation für den Zweitplatzierten, sicherlich nicht unbedingt schlechter als in den letzten drei Spielzeiten. Die doch „extreme“ Verjüngung im Team, bezogen auf den Altersdurchschnitt, wird genauso wie die „Übergewalt“ der drei Links-Rechts-Doppelkonstellationen ihren Teil zu einem „hoffentlich“ erfolgreichen Weg an die beiden Sonnenplätze entweder (eins oder zwei) beitragen können. Genügend Variationsmöglichkeiten sollten ja gegeben sein. Trotz des „jugendlichen“ Leichtsinns, den unsere drei Neulinge im Team: Klaus (vorher: VfL I), Manfred (TV05 Wört) und Thassilo (VfL III) durch den Rückzug von Axel (jetzt: VfL III), Tobias (VfL III) und Steffen (Karriereende) mitbringen, bereichern sie die Mannschaft mit ihrer Erfahrung in deutlich höheren Spielklassen. Von der Badenliga über die Ober- bis hin zur Regionalliga waren unsere Jungs bereits im Einsatz. Für den manchmal doch verschwindet klein wirkenden, aber entscheidenden Unterschied über Sieg oder Niederlage scheinen wir also – durch dieses Mehr an Matchcleverness – bestens gerüstet.
Was verspricht nun der beste Ø-TTR der gesamten Liga? Leider nicht viel, sonst würden wir ja bereits eine Klasse höher auf Punktejagd gehen. Lediglich rein mathematisch sieht es so aus, als könnten wir diese Saison auf alle Fälle ein noch gehörigeres Wort bei der Vergabe um den Titel mitspielen. Lassen wir es mal auf uns zukommen oder besser: „Schau’n mer mal!“. Dass die Konkurrenz alles andere als schläft, haben die zahlreichen Wechsel und die sich daraus ergebenden, starken Aufstellungen, besonders der Mannschaften aus Donzdorf, Neuhausen a.d.F. und Nabern, gezeigt. Das definierte Ziel „Landesliga“ bedeute für uns – also: Klaus, Jan, Manfred, Thassilo, Andreas und Franz „Geht nicht – gibt’s nicht!“
Einer alles in allem viel versprechenden Saison steht also nichts mehr im Wege. Wenn wir jetzt dann auch 2014/15 unsere beruflichen wie privaten Verpflichtungen und Interessen unter einen Hut bringen, führt der Weg, wie bereits weiter oben erwähnt: „hoffentlich“ nur über uns!